Feng Shui Koblenz - Renate Scherhag - Feng-Shui
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Ursprünge des Feng-Shui

Feng Shui ist eine 5000 Jahre alte chinesische Erfahrungswissenschaft, die sich mit den Zyklen der Natur, den Kreisläufen der Gestirne, der Landschaft und ihrer Wirkung auf den Menschen befasst. Die Beobachtung der Jahreszeiten, des Wachstums der Pflanzen, des Verhaltens der Tierwelt und ihre Übertragung auf die menschlichen Lebenszyklen liegt einem tiefen Bedürfnis nach Harmonie, einem langen Leben und nach Glück und Zufriedenheit zugrunde. Aus dieser Naturphilosophie entstanden allgemeine Regeln für die Gesundheit (TCM und Akupunktur), die Ernährung (5-Elemente-Ernährung), die Bewegung (Tai Chi und Qi Gong), den richtigen Weg (Tao) zu einem erfüllten Leben und vielen anderen Wissensgebieten. Lange Zeit wurde dieses Wissen ausschließlich dem kaiserlichen Hof vorbehalten, um seine Macht zu sichern. Nach und nach übernahm die Bevölkerung dieses Wissen und begann, damit den Alltag zu verbessern. In China wird heute kein Haus mehr gebaut, ohne einen qualifizierten Feng Shui – Berater zu konsultieren.

Feng Shui bezeichnet eine Wissenschaft, die sich mit den energetischen Bedingungen unserer Umwelt befasst. Hier werden die verschiedenen Formen von Energie berücksichtigt, die alles Leben - den Menschen wie die Natur - beeinflussen, welche nicht sichtbar, aber fühlbar unser Wohlbefinden stärken oder untergraben können. Ihre Existenz zeigt sich z.B. in den wärmenden Sonnenstrahlen, den Farben der Natur, der Brise eines lauen Sommerwindes ebenso wie der Gewalt des Sturmes, den Läufen des Baches mit all seinen Geräuschen, aber auch ganz subtil in den Qualitäten eines Ortes, der von unterirdischen Wasserläufen oder anderen, meist belastenden geologischen Bedingungen geprägt ist.

Auch in unserem Kulturkreis ist dieses Wissen beheimatet. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts galt die Abhängigkeit von den natürlichen Gewalten als schicksalhaft. Der Mensch war eingebettet in sein Umfeld und sah keine Möglichkeit, sich dieser Kräfte zu entziehen. War er weise, machte er sie sich zu eigen und lebte mit ihnen. Dann fand er ein Gleichgewicht, das ihm erlaubte, seine Gesundheit zu stärken und in Frieden zu leben. Erst mit der technischen Entwicklung hat sich der Mensch aus der Abhängigkeit von den Kräften der Naturgewalten „befreit“, und in der Folge ist das alte Wissen verloren gegangen.